Entwurf für EU-weite Cyber-Sicherheitsregelungen (NIS-Richtlinie) beschlossen

Am Montag, den 7. Dezember 2015, haben die Mitgliedstaaten des Europäischen Parlamentes (MEP) und der Luxemburgische Ratsvorsitz des Europäischen Ministerrates, einen ersten Entwurf für EU-weite Cyber-Sicherheitsregelungen beschlossen.

Am Montag, den 7. Dezember 2015, haben die Mitgliedstaaten des Europäischen Parlamentes (MEP) und der Luxemburgische Ratsvorsitz des Europäischen Ministerrates, einen ersten Entwurf für EU-weite Cyber-Sicherheitsregelungen beschlossen.

Zukünftig müssen Unternehmen der Sektoren Energie, Transport, Gesundheit, Wasserversorgung und Banken sicherstellen, dass die Infrastruktur, die sie für die Ausübung wesentlicher Geschäftsprozesse verwenden, robust genug ist, Cyber-Angriffen Stand zu halten. Eine Definition der wesentlichen Geschäftsprozessen muss von jedem Mitgliedsstaat unter Beachtung vorgegebener Kriterien erarbeitet werden. Ebenfalls müssen diese Unternehmen ernstzunehmende Sicherheitsvorfälle an die zuständige Behörde melden. Diese Regelungen sollen ebenfalls für Online-Marktplätze wie eBay oder Amazon, Suchmaschinen und Clouds gelten. Neben einer strategischen Zusammenarbeit aller MEPs auf EU-Ebene, sieht der Entwurf die Bildung von Computer Security Incidents Response Teams (CSIRTs) in jedem einzelnen Mitgliedsstaat vor. Der Entwurf liegt zur Genehmigung beim Ausschuss für Recht und Binnenmarkt und dem Ausschuss der Ständigen Vertreter des EU-Rates.

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http://www.europarl.europa.eu/news/en/news-room/content/20151207IPR06449/html/MEPs-close-deal-with-Council-on-first-ever-EU-rules-on-cybersecurity

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